| Die dunkle Seite von Skype |
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| Geschrieben von Lindner Wolfhard | |
| Monday, 4. September 2006 | |
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Das Problem mit Skype, ist, dass keiner eigentlich weiß, was es wirklich tut. Erst unlängst veröffentlichten zwei Mitarbeiter der EADS, Philippe Biondi und Fabrice Desclaux, in ihrem Vortrag Silver Needle in the Skype umfassendere Analyseergebnisse zur Arbeitsweise von Skype, deren Aufdeckung von den Skype-Machern aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sehr gerne gesehen wird. Biondi und Desclaux konnten zwar Teile des sehr gut verschlüsselten Codes freilegen, nur ob sich, wie von Sicherheitsspezialisten vermutet, eine Backdoor im System befindet oder VoIP-Daten umgeleitet oder gar belauscht werden, bleibt weiterhin fraglich. Jetzt stellt sich einem natürlich die Frage, welchen Nutzen jemand davon haben könnte, den Inhalt meines Skype-Telefonats über die nette Zugbekanntschaft eines Freundes - mal abgesehen von dessen fester Freundin - in Erfahrung zu bringen. Und auch meine versandten Daten sind nicht besonders sensibel, es sei denn, jemand interessiert sich brennend für diverse Partybilder vom letzten Wochenende. Vermutlich nicht. Und so ist es dem "einfachen" User erst einmal egal, wie und was und überhaupt. Hauptsache es funktioniert. Und das tut es, bestens sogar. Dabei schürt neben der strikten Geheimhaltung des Programmcodes noch eine weitere Eigenheit des Skype-Clients die Debatte um das Für und Wider: Die Rede ist hier vom Begriff Supernode. Was es damit und der vermuteten Backdoor auf sich hat, ist im folgenden Exkurs The Dark Side of the Skype-Hype genauer zu erfahren. |
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 4. September 2006 ) |
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